Spanienaustausch mit Mérida

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„Die Spanier kommen später”, hieß es am Samstagabend, den 28.02.2026 am Schifferstadter Hauptbahnhof, da die Bahn typischerweise nicht pünktlich war. Nach dem aufregenden ersten Kennenlernen entdeckten wir am Sonntag die Region mit unseren Familien. Einige gingen wandern, besuchten Straßburg oder den Luisenpark. Montag dann endlich der erste Schultag mit vielen neuen Eindrücken. Der Tag endete nach einer Stadtführung in Speyer. Das Programm in den folgenden Tagen – Batiken, Videoprojekte und Ausflüge nach Mannheim, ins Hambacher Schloss und in die Klimaarena – bereitete uns viel Spaß und förderte die Gemeinschaft. Das Highlight für die meisten war der Besuch von Heidelberg, mit Besichtigung der Körperweltenausstellung, dem Schloss und viel Freizeit, wo unter anderem ein Armband aus dem Gulli gerettet und festgestellt wurde, dass der deutsche Döner besser ist als der spanische. Die „Fiesta de Despedida” am Freitagabend mit gemeinsamem Essen und dem Anschauen unserer Videos rundete die aufregende Woche ab. Am Samstag um 6 Uhr morgens hieß es dann Abschied nehmen…

…Zum Glück aber nur bis zum 14.04.20226, denn da sahen wir uns nach einer langen Anreise in Sevilla wieder. Auch in Spanien erwartete uns ein hervorragendes Programm. Nach dem Besuch von Sevilla, wo wir sowohl die Altstadt als auch die Plaza de España mit Fahrrädern erkundeten, durften wir abends unsere Gastfamilien kennenlernen. Am nächsten Tag dann das erste Mal Schule und Erkundung von Mérida: Museum, Amphitheater und Aquädukt. Nicht umsonst wird Mérida „das kleine Rom” genannt. Auch am Donnerstag, am Freitag und am Samstag mit dem Besuch der Stadt Cáceres, dem Melken von Ziegen, der Besichtigung des Museums eines deutschen Künstlers sowie einer Theateraufführung, dem Kanufahren und einem Familientag am See, erlebten wir spanische Kultur und Traditionen. Nach einer kurzen Nacht fuhren wir am Sonntag nach Toledo, um den Park Puy de Fou mit abwechslungsreichen Shows zu entdecken. Am letzten Tag besuchten wir den Unterricht und hatten viel Spaß beim Zumba tanzen und einem Mosaik-Workshop. Abends beendeten wir die Woche mit einer Abschiedsparty und einem legendären Völkerballduell. Am Dienstag ging es dann mit Bus, Flugzeug und Zug wieder nach Hause. Obwohl der Abschied sehr schwerfiel, munterten wir uns mit dem Motto: „Don't be sad that it's over, be happy that it happened!” auf.

Insgesamt entstanden in den beiden Wochen eine tolle Gemeinschaft und viele neue Freundschaften. Besonders spannend war es, trotz vieler Unterschiede, auch Gemeinsamkeiten zu finden und neue Perspektiven zu gewinnen. Ein großes Dankeschön geht an Frau Kauderer und Frau Buttweiler, die mit viel Engagement und Geduld uns eine wunderbare Zeit ermöglichten. ¡Muchas Gracias! oder wie die Spanier sagen würden ¡Acho, acho!

Luna Endres und Oliver Burkat 
 

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